28. Januar 2018

Immobilien-Dialog Büromarkt Frankfurt: Chancen statt Restriktionen bieten

Der digitale Wandel hat unserem Arbeitsalltag längst den Stempel aufgedrückt. Aber bedeutet das nicht automatisch, dass Immobilienentwickler bereits von Anfang an so viel Gebäudetechnik wie möglich verbauen müssen? Ganz im Gegenteil – zumindest wenn es nach Stephan Gubi von der BEOS AG geht. Der Leiter unserer Niederlassung in Frankfurt am Main debattierte am 23.01. auf einer Panel-Diskussion im Rahmen des Immobilien-Dialogs Büromarkt Frankfurt über die Besonderheiten moderner Arbeits- und Kreativräume. „Wenn es um die technische Gebäudeausstattung geht, sollten sich Entwickler auf das Wesentliche reduzieren“, sagt Stephan Gubi. Schließlich sei die Lebensdauer der verbauten Technik in der Regel deutlich kürzer als die der Bausubstanz. Cleverer sei es daher, möglichst einfach und robust zu bauen.

Das hochkarätige Panel wurde moderiert von Dr. Thomas Beyerle, Managing Director von Catella Property Valuation. Neben dem richtigen Augenmaß beim Einsatz von „smarter“ Gebäudetechnik stand im Mittelpunkt, welche Wünsche die Mieter moderner Büroflächen tatsächlich haben, welche New-Work-Aspekte auch langfristig flächenmäßig abgebildet werden sollten und bei welchen Trends es sich eher um vorübergehende Modeerscheinungen handelt.

Die Heuer-Dialog-Reihe wird in deutschen Metropolen in regelmäßigen Abständen mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen veranstaltet. Sie bietet Branchenexperten eine wichtige Plattform zum Ideenaustausch und zum Netzwerken. „Projektentwickler und Immobilien-Bestandshalter suchen noch nach der richtigen Formel, um neue Arbeitswelten und innovative Technik zu spannenden Arbeitsflächen zu verbinden“, kommentiert Stephan Gubi das Panel. „Dabei zeigt sich in der Praxis immer wieder, wie essenziell es ist, dem Nutzer zuzuhören und Flächen anzubieten, in denen die Ausstattung mehr Chancen als Restriktionen bietet.“