4. Oktober 2019

Hauptgüterbahnhof Hannover wird zur Eventlocation

Vor mehr als 140 Jahren errichtet, gilt der Hauptgüterbahnhof als Ursprung der heutigen Nordstadt, einem zentrumsnahen Stadtteil von Hannover. Mit der Errichtung der damaligen „Güterabfertigung Nord“ siedelten sich dort auch Industrie und Arbeiter an. Inzwischen gilt das Areal als urbaner Hotspot Hannovers – unter anderem dank des größten Pizzaofen Deutschlands.

Dieser geschichtsträchtige Ort wurde nun zur Bühne für die Präsentation des aktuellen Immobilienmarktberichts der Wirtschaftsförderung Hannover. Der jährlich erscheinende Bericht dokumentiert die positive Entwicklung der „Königin der B-Städte“, wie die niedersächsische Hauptstadt auch liebevoll genannt wird.

Auf dem besten Weg zum urbanen Gewerbequartier – der Hauptgüterbahnhof in Hannover

Die Aurelis GmbH hat den Hauptgüterbahnhof in den vergangenen Jahren erfolgreich revitalisiert. Eine Arbeit, die BEOS nun weiterführen wird, wie auch Martin Czaja, Sprecher des Vorstands, in seiner Rede betonte: „Wir wollen die Arbeit von Aurelis fortsetzen und hier am Weidendamm – in unserer Rolle als Eigentümervertreter – aktiv ein lebendiges urbanes Quartier gestalten.“

Persönliche Erinnerungen und gemeinsame Zukunft

Czaja selbst hat seine ganz persönlichen Erinnerungen an diesen Ort. Während seines Studiums wohnte er in einer WG mit Blick auf den Hauptgüterbahnhof und berichtete davon in seiner Rede: „Im Vordergrund immer die schwach beleuchteten leeren Hallen des Güterbahnhofs und das blasse Rot des Hochhauses, in dem die Lokführer und Zugbegleiter übernachteten. Und wir fragten uns – gerade als Architekturstudenten: Warum passiert hier nichts?“ Das hat sich nun geändert. „Jetzt – nach 19 Jahren – ist es endlich so weit. Der Hauptgüterbahnhof Hannover strahlt mit seinen neuen Nutzern eine positive Energie in seine Umgebung aus und macht diesen Teil der Stadt noch lebendiger und attraktiver!“

Dass die Entwicklung des Areals dringend erforderlich war, das zeigt auch die ungebrochen hohe Nachfrage nach Büro- und Logistik- beziehungsweise Produktionsflächen. Für BEOS ist das ein wichtiges Zeichen, ihr eigenes Engagement in der Region fortzusetzen.

In Anwesenheit von Vertretern der lokalen Politik und Wirtschaft, Kooperationspartnern und Mietern sowie Vertretern von Aurelis und BEOS wurden nicht nur die wichtigsten Entwicklungen auf den Hannoveraner Gewerbeimmobilienmärkten diskutiert, sondern auch die Zukunft des Hauptgüterbahnhofs dargestellt: „Der Quartiersgedanke, den BEOS auch bei anderen Projekten wie dem Kölner Carlswerk – einem ehemaligen Kabelwerk – verfolgt, steht für den Hauptgüterbahnhof im Fokus unseres Wirkens. Wir wollen nun die gute Arbeit von Aurelis fortführen, die verbleibenden Flächen vermieten und dabei gleichzeitig eigene Akzente setzen“, betonte Czaja in seiner Rede vor den Gästen.

Martin Czaja, Sprecher des BEOS-Vorstands, bei der Vorstellung des Immobilienmarktberichts Hannover 2019