09. Februar 2021

Warum über 130 Unternehmensimmobilien ganz bequem in eine Hosentasche passen

Keine Frage: Unternehmensinterne Standards sind das absolute Muss für erfolgreiche Prozesse. Dennoch werden auch vermeintliche Einheitslösungen im Detail unterschiedlich interpretiert. Wenn über 85 Millionen Immobiliendaten gemanagt werden müssen, kann dies nicht nur unübersichtlich werden – sondern auch zu Fehlern führen. Selbst dann, wenn es in einem modernen und digitalen Ökosystem geschieht.

Daher startete BEOS 2018 ein ambitioniertes Projekt: die Entwicklung einer Datenbank, die sämtliche BEOS-relevanten Informationen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stellt – vom Asset-Manager bis hin zur Marketing-Expertin. Das Resultat trägt den Namen „BEOS in a pocket“ und wurde kürzlich für den immobilienmanager-Award in der Kategorie „Digitalisierung“ nominiert.

Datensilos waren gestern – eine digitale Lösung für alle Prozesse

Die Basis für die innovative Datenbank „BEOS in a pocket“ bildet das Microsoft-Tool „Power BI“. Auf dieser Grundlage wurden durch die Teams Digital-Solutions- und Business Analytics alle Entwicklungsschritte inhouse im Sparring mit den Kolleginnen und Kollegen vorgenommen und Schnittstellen geschaffen. „Durch die Zusammenführung der Informationen und Kennzahlen aller bestehenden und zukünftigen Projekte können übergreifende Analysen und genaue Financial-Reports auf Projekt- Portfolio- und Unternehmensebene erstellt werden. Das spart Zeit, sorgt für Transparenz und ist deutlich effizienter“, kommentiert Paul Brüning, Senior Business Analyst bei BEOS, der die Software mitentwickelt hat.

Auch die Bindung an einen festen Arbeitsplatz wird dadurch aufgehoben. Ob im Büro, im Homeoffice oder mobil von unterwegs – Mitarbeiter sind durch die innovative Lösung örtlich flexibel und können auch in der aktuellen Pandemiesituation zuverlässig und just in time auf die Daten zurückgreifen und diese aktualisieren. Veränderungen können so schnell erkannt und es kann entsprechend reagiert werden. „BEOS in a Pocket“ markiert damit einen weiteren Meilenstein in der digitalen Projektwerkbank.

Digitale und strategische Planung – der Blick in die Zukunft

„Die Entwicklung des Tools ist damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Zusätzlich zur Effizienzsteigerung wird die Datenbank zukünftig gezielt eingesetzt, um Wissen zu generieren.“, ergänzt Niklas Holzapfel, Business Analyst bei BEOS.

In Zukunft soll „BEOS in a pocket“ auf mehreren Ebenen unterstützen – beispielsweise bei der Projekt- und Fondsplanung: Wie könnte sich die Immobilie oder das Objektportfolio entwickeln und mit welcher Ausschüttungsrendite kann der Investor rechnen? Diese und weitere Fragen zu unterschiedlichen Businessplänen sollen mithilfe einer „strategischen Planwelt“ beantwortet werden können, in der die verschiedensten Szenarien durchgespielt und erste Prognosen zur Planbilanz ermöglicht werden.