19. Juli 2017

Hoher Besuch und hochfliegende Pläne am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen

Seit 80 Jahren werden am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen Flugzeuge entwickelt und gebaut. Nach und nach siedelten sich Unternehmen aus luftfahrtnahen Branchen an, auch die Raumfahrt, vor allem der Satellitenbau, kam hinzu. Vor Kurzem wurde das Gelände in die Liste der zwölf Flughäfen von besonderem Interesse für die Bundesrepublik aufgenommen. Wer in Oberpfaffenhofen alles forscht, baut und entwickelt, sahen sich am 12. Juli 2017 der bayerische Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer und die Bürgermeister der umliegenden Orte Weßling, Gilching und Gauting an: Die Politiker ließen sich das Areal zeigen und sprachen mit den ansässigen Unternehmen.

Aktuell sind das knapp 20 innovative Firmen aus der Luft- und Raumfahrttechnik, vom Start-up bis zum internationalen Konzern mit insgesamt mehr als 6.000 Mitarbeitern. Vor allem die jüngeren Unternehmen wachsen seit einer Weile stark und benötigen dringend zusätzliche Flächen. Dieser Entwicklung soll nun Raum gegeben werden. Möglich macht das eine Kooperation, bestehend aus lokaler und Landespolitik, den Unternehmen auf dem Sonderflughafengelände und aus der Umgebung sowie der BEWO Oberpfaffenhofen GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der BEOS AG und der TRIWO AG, die das Areal seit Dezember 2016 verwaltet.

Wichtig ist der BEWO insbesondere die behutsame, nachhaltige Entwicklung des Areals, bei der die Bedürfnisse der Bestandsmieter Vorrang haben. Langfristig wird sie am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen weitere flugaffine Firmen ansiedeln und so die Strahlkraft des Luft- und Raumfahrttechnik-Standortes weiter verstärken.

Von links nach rechts: Dr. Christian Juckenack, Staatssekretär Franz-Josef Pschierer, Alicia Dornier, Andreas Bulic, Nico Neumann, Volker Wallrodt, MdL Dr. Ute Eiling-Hütig.

Foto: Jan Roeder