28. September 2017

10 Jahre Carlswerk – Vom Kabellager zum urbanen Stadtquartier

Vor genau zehn Jahren hat die BEOS AG das Management des Kölner Carlswerks übernommen und das Areal umfassend revitalisiert. Heute ist das in den 1870er-Jahren als Kabelfabrik errichtete Carlswerk ein urbanes Stadtquartier mit Strahlkraft.

Für das BEOS-Team ist dieses Jubiläum Grund zu feiern. Mit über 100 geladenen Gästen wurde daher am 27. September bei bestem spätsommerlichen Wetter auf zehn Jahre Carlswerk angestoßen. Gute Gelegenheit für eine Rückschau auf die wichtigsten Meilensteine in Köln-Mülheim:

Zum Zeitpunkt der Managementübernahme wusste das BEOS-Team bereits, dass der Vorbesitzer nkt cables sich nach und nach aus dem Areal zurückziehen würde. Das war Herausforderung und Chance zugleich: Der entstehende Leerstand bot Platz für einen neuen, vielseitigen Mietermix. Nach einer umfangreichen Modernisierung der denkmalgeschützten Gebäude Kupferhütte und Werkstatt im Jahr 2009 zog schon bald der erste Mieter ein – die TV-Produktionsfirma Shine Group Germany.

2010 begrüßte BEOS die Bühnen der Stadt Köln und die Verlagsgruppe Lübbe als neue Mieter. Das Erdgeschoss der ehemaligen Produktionshalle wurde in ein modernes Foyer umgewandelt, in dem heute unter anderem Veranstaltungen wie Autorenlesungen der Verlagsgruppe stattfinden. 2013 mieteten die städtischen Bühnen über 10.500 Quadratmeter im Depot als Interimsschauspielstätte an und es entstanden zwei Spielsäle für insgesamt 900 Gäste. Ein besonderer Abend für BEOS war die Aufführung von Michael Frayns Komödie „Der nackte Wahnsinn“: Zum ersten Mal überhaupt wurde in einer Unternehmensimmobilie ein Theaterstück aufgeführt.

Auch in den folgenden Jahren war das Carlswerk immer wieder Veranstaltungsstätte für wichtige kulturelle Ereignisse: 2014 besuchten der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters und Wirtschaftsdezernentin Ute Berg das Areal. Im selben Jahr enthüllte Bestsellerautor Ken Follet ein Stück der Berliner Mauer am Eingang des Carlswerks. 2015 folgte ein weiterer Meilenstein: Erstmals wurde das Cityleaks Festival, Europas größtes Urban Arts Festival, auf dem Areal ausgerichtet.

Ein wichtiges Ziel von BEOS ist es seit jeher, dass Unternehmen am Standort weiter wachsen können: So hat beispielsweise die REWE Digital GmbH über die Jahre hinweg immer wieder Flächen dazu gemietet. Auch darüber hinaus schritt die Transformation des Carlswerks voran, um weiterhin ausreichend Raum für Bestands- und Neumieter zu bieten. 2014 wurde das ehemalige Drahtlager umfassend saniert, bis Anfang 2017 die Alte Wickelei umgebaut, und es entstanden moderne Bürolofts, die inzwischen komplett vermietet sind. Das Mieterspektrum ist breitgefächert: Ob Reiseanbieter, IT-Spezialist oder die Intendanz des Schauspiels Köln – sie alle haben im Carlswerk ihr Zuhause gefunden.

Doch die Entwicklung des Carlswerks war nicht der einzige Grund zum Feiern. Vor Kurzem hat BEOS seine ebenfalls seit zehn Jahren bestehende Niederlassung Rhein-Ruhr ins Areal verlegt und damit eine optimale Ausgangslage geschaffen, die Erfolgsstory in Köln-Mülheim und der gesamten Region fortzuschreiben. Das Jubiläum des Carlswerks und der Niederlassung sowie die Einweihung der neuen Büros – das war ein dreifacher Anlass zum Anstoßen.