1. November 2017

20 Jahre BEOS, 20 Jahre „weiter denken“

Einmal mehr gibt es für die BEOS AG Grund zum Feiern: Am 1. November feiern wir unseren zweiten runden Geburtstag. Mit inzwischen mehr als 130 Mitarbeitern, Niederlassungen in Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, München und Stuttgart sowie einem Bestand von beinahe 80 Objekten hat BEOS die Teenagerzeit endgültig hinter sich gelassen und ist erwachsen geworden. Doch obwohl BEOS das Jubiläum gebührend feiern wird, dreht sich natürlich nicht alles um Partys: Anlässlich des Jubiläums wollen wir die vergangenen zwei Jahrzehnte Revue passieren lassen – und einen Blick in die Zukunft wagen.

Schon die Gründung von BEOS im Jahr 1997 stand unter dem Motto „weiter denken“. Die Gründer und heutigen Aufsichtsratsmitglieder, Dr. Stephan Bone-Winkel und Dr. Ingo-Hans Holz, setzten von Anfang an auf eine interdisziplinäre und transparente Arbeitsweise – und auf Unternehmertum. „Jeder Mitarbeiter darf und soll sich mit seinen individuellen Erfahrungen und Talenten einbringen und sich als Unternehmer verstehen. Das gilt bis heute“, sagt Holger Matheis, Vorstandsmitglied der BEOS AG.

Diese Mentalität spiegelt sich auch in den Büros von BEOS wider. Offene Räume und ein hierarchiefreies Arbeitsplatzkonzept laden dazu ein, von Projekt zu Projekt in unterschiedlicher Zusammensetzung – wie an einer Werkbank – zu arbeiten. Das ist einer der Gründe, warum BEOS als einzigem deutschen Immobilienunternehmen bereits dreimal in Folge der „TOP JOB“-Award verliehen wurde. „Für uns ist das ein Ansporn, unseren Mitarbeitern weiterhin eine besondere Arbeitsatmosphäre und erstklassige Weiterbildungschancen zu bieten“, verspricht Holger Matheis. Vorstandsmitglied Dr. Christoph Holzmann fügt hinzu: „Jeder kann bei BEOS sein, wie er ist. Wir übernehmen die Verantwortung für unsere Mitarbeiter und unser gegenseitiges Miteinander ist von Vertrauen geprägt.“

Das Geschäftsmodell von BEOS hat sich in den vergangenen 20 Jahren stetig weiterentwickelt. Als es sich 2002 als deutschlandweiter Vorreiter auf Unternehmensimmobilien spezialisiert hat, war das Unternehmen ähnlich unbekannt wie diese Assetklasse. „BEOS hat schon immer Mut zur Veränderung gezeigt. Wir hatten noch nie Angst, die einzigen zu sein, die richtig liegen“, sagt Holzmann.

Seit 2006 ist BEOS deutschlandweit auf Expansionskurs. „Wir übernahmen das Management für Immobilien in den verschiedenen Regionen – und um nah an den Objekten zu sein, eröffneten wir nach und nach Niederlassungen vor Ort“, erzählt Vorstandsmitglied Jan Plückhahn, der bis 2016 die Hamburger Niederlassung leitete. „Den Anfang machte Hamburg. Wir sind am Standort kontinuierlich gewachsen und haben inzwischen ein größeres Büro in der Innenstadt bezogen.“ 2007 folgten mit dem Ankauf des Carlswerks der Markteintritt in Köln und im Jahr darauf das Büro für das Team Rhein-Ruhr. Ebenfalls im Jahr 2008 erweiterte BEOS das Portfolio um das frühere Degussa-Areal Campus Oberhafen in Frankfurt am Main, die alte Waggonfabrik in Mainz und das Objekt Alzenau Nord. Das war gleichzeitig der Startschuss für die Niederlassung Rhein-Main.

2013 folgte das Büro in München. Die dort gewonnene Vor-Ort-Erfahrung und das wachsende lokale Netzwerk haben es ermöglicht, dass BEOS seit 2016 eines der wenigen Immobilienunternehmen ist, die einen Flughafen im Bestand haben: Die Revitalisierung des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen bei München ist nicht nur finanziell eines der größten und außergewöhnlichsten Projekte unserer bisherigen Firmengeschichte. Ebenfalls im Jahr 2016 kam mit dem Stuttgarter Büro die jüngste Niederlassung von BEOS hinzu.

Eine weitere wichtige Neuerung von BEOS war es, den Bereich Fondsmanagement als neuen Unternehmenszweig zu erschließen und damit erstmals institutionellen Investoren den Zugang zur Assetklasse Unternehmensimmobilie zu ermöglichen. „2010 haben wir den ersten Spezialfonds für Unternehmensimmobilien aufgelegt. Der Fonds war bereits nach zweieinhalb Jahren vollständig investiert, zwei weitere folgten in den Jahren 2012 und 2015. 2017 haben wir schließlich den ersten Repositionierungsfonds für Unternehmensimmobilien aufgelegt und damit institutionellen Investoren die Möglichkeit eröffnet, früher in die Wertschöpfung einzusteigen“, erklärt Vorstandssprecher Martin Czaja.

Im Jahr 2016 hat BEOS eine Digitaloffensive gestartet, durch die bestehende Prozesse optimiert und neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden. Seit 2017 geschieht dies unter der Leitung von Daniel Seifert-Ziehe. Ein wichtiger digitaler Meilenstein im Jubiläumsjahr war auch der Beginn unserer Kooperation mit dem PropTech Architrave GmbH, das sich auf intelligente digitale Datenräume spezialisiert. „Mit den neu geschaffenen digitalen Strukturen wollen wir unsere branchenweite Vorreiterrolle ausbauen und innovative Angebote für Nutzer und Investoren entwickeln“, sagt Czaja.

Für die Zukunft hat sich BEOS aber noch mehr vorgenommen: Wir wollen Marktführer für Unternehmensimmobilien bleiben, weshalb es uns ein wichtiges Anliegen ist, den von Dr. Karim Rochdi geleiteten Bereich Corporate Solutions deutlich zu verstärken. Nicht nur dadurch wollen wir unser Portfolio weiter ausbauen – und es konsequent nachverdichten.

Für Vorstandsmitglied Hendrik Staiger ist klar, in welche Richtung sich BEOS in den nächsten zwanzig Jahren entwickeln soll: „Wir werden unseren Weg konsequent weitergehen. Dabei wollen wir unseren Spirit bewahren, gleichzeitig aber hinterfragen, ändern, neue Richtungen einschlagen.“ Kurzum: Das Leitmotiv „weiter denken“ hat Bestand.