BEOS modernisiert – und übernimmt gemeinsam mit der AfB gemeinnützige GmbH soziale Verantwortung

1. Februar 2018

Wenn das Wort Digitalisierung fällt, dann meistens im Rahmen von Strategiemeetings. Welche neuen Geschäftsmodelle sind möglich, und welche Prozesse müssen dazu angepasst werden? Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass es auch moderner Hardware bedarf, um diese Pläne in die Tat umzusetzen. Im August 2016 hat BEOS deshalb eine Modernisierungsoffensive gestartet. Seitdem wurden die Mitarbeiter etappenweise mit allen technischen Geräten ausgestattet, die sie für die Zukunft benötigen. „Besonders wichtig war uns, dass die Touchscreens mit Notebookstiften direkt beschreibbar sind, um unserem Ziel des papierlosen Büros näherzukommen“, sagt Daniel Seifert-Ziehe, Leiter des Teams Digital Solutions, welches die Umrüstung plante und umsetzte.

Großer Tag für das BEOS-Team: die Ausgabe der neuen Geräte für das papierlose Büro. Quelle: BEOS

Aber wohin mit der ausgemusterten Technik, die zum überwiegenden Teil nach wie vor voll funktionsfähig für die meisten Home- und Büroanwendungen ist? „Für uns kam nicht in Frage, die Geräte einfach zu entsorgen. Wir wollten uns außerdem nicht wochenlang selbst mit der Aufbereitung beschäftigen. Deshalb haben wir den ganzen Prozess in professionelle Hände gegeben und sind eine Kooperation mit der AfB gemeinnützige GmbH eingegangen, die sich auf die Aufbereitung und Wiedervermarktung von Hardwaretechnik spezialisiert hat“, erklärt Andreas Bürgow, Senior Projekt Manager Digital Solutions. AfB steht für „Arbeit für Menschen mit Behinderung“: Menschen mit Handicap arbeiten mit nicht behinderten Kollegen zusammen. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat das Unternehmen mehr als 250 Arbeitsplätze geschaffen, wovon etwa die Hälfte speziell für Menschen mit Behinderung ausgelegt ist.

„Im vergangenen Jahr konnte die AfB 126 unserer ausrangierten Flachbildschirme, 141 Notebooks und 16 Desktop-Computer sowie weitere Geräte aufbereiten und in den Handel bringen“, resümiert Daniel Seifert-Ziehe. Nicht mehr verwertbare Technik, darunter beispielsweise Serverkomponenten oder Mobiltelefone, wurden für die Ersatzteilgewinnung in ihre Bestandteile zerlegt. Die übrigen Rohstoffe gehen an zertifizierte Recyclingbetriebe. Damit keine unternehmensinternen Informationen in die falschen Hände geraten, haben sich die Mitarbeiter der AfB auch um die fachgerechte und zertifizierte Datenvernichtung gekümmert. Durch die Aufbereitung und Wiederverwendung der BEOS-Geräte konnten umgerechnet rund 46.000 Kilowattstunden Energie eingespart werden.

„Wir danken der BEOS AG, dass Sie uns mit der Abwicklung ihrer ausgemusterten IT-Hardware und der Datenvernichtung beauftragt hat. Durch diese Kooperation wurde ein wichtiger Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung geschaffen“, sagt AfB-Geschäftsführer Daniel Büchle zur Zusammenarbeit mit BEOS.

Weihnachten 2017 erhielt jeder BEOS-Mitarbeiter außerdem einen Rabattgutschein, mit dem die ehemalige Firmenhardware zu günstigeren Konditionen für die private Nutzung gekauft werden kann. „Dass die Mitarbeiter ihre alten Geräte mit Garantie von AfB erwerben konnten, war ein schöner Benefit“, sagt Andreas Bürgow, „seit Beginn der Kooperation mit der AfB Group haben die Mitarbeiter der BEOS AG etwa 30 dieser Geräte erstanden.“

Nahezu 1.500 Kilogramm Hardware von BEOS haben die Mitarbeiter der AfB Group aufbereitet und wieder in den Handel gebracht. Quelle: AfB

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