26.11.2020

No risk, no fun? BEOS setzt auf ein attraktives Rendite-Risiko-Profil

Häufig werden die Begriffe Risiko- und Compliance-Management in einem Atemzug genannt. Doch auch wenn diese beiden Bereiche Hand in Hand gehen, unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Schwerpunkte. So sind die Spezialisten des Risikomanagements die Ansprechpartner bei strategischen Fragen wie „Sollten wir eine neue Geschäftsbeziehung eingehen?“ oder „Ist der Kauf dieses Objekts langfristig sinnvoll?“ Geht es hingegen um Datenschutz, Geldwäsche und andere rechtliche Themen, ist die fachliche Expertise des Compliance-Managements gefragt. Das folgende Praxisbeispiel zeigt, worin sich die Arbeitsweisen der beiden Risikobereiche unterscheiden, aber auch, inwiefern sie sich ergänzen.

 

Mietausfälle effizient managen

Mietausfälle sind ein Thema, dem sich das Risikomanagement bei BEOS nicht erst seit diesem Jahr widmet. BEOS hat vergleichsweise wenige Mietausfälle zu verzeichnen, was unter anderem auch an einem gut funktionierenden Risikomanagement liegt. Und zwar nicht an der Funktion als solche, sondern auf Grundlage der Weitsicht des Managements und der Übernahme der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters.

„Das Risikomanagement unterstützt unsere Projektverantwortlichen bei wesentlichen Aspekten eines aktiven Asset-Managements – und es bestärkt sie in wichtigen Entscheidungen, die maßgeblich für den weiteren Projekterfolg verantwortlich sind. Dies ist eine enorm wichtige Grundlage für unser ambitioniertes Ziel, das attraktivste Rendite-Risiko-Profil im deutschen Immobilien-Investmentmarkt zu bieten.“

- Martin Czaja

Gleichzeitig kommt der Bereich Compliance ins Spiel, denn aufgrund der geänderten gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Stundungen, Verzögerungen der Insolvenzantragspflichten oder auch bei den zusätzlichen Anforderungen an die Geldwäschepräventionsmaßnahmen bei Mietern, die mehr als 10.000 Euro monatlich zahlen, müssen die gesetzlichen Sorgfaltspflichten erfüllt werden. Dies geschieht mithilfe der dafür entwickelten KYC-Methode („Know Your Customer“). Und das grundsätzlich auch unverzüglich, also in jedem Fall vor dem Vertragsschluss. Das kann nur funktionieren, wenn die verantwortlichen Projektleiter schnell und vertrauensvoll mit den Mietern sowie dem Compliance-Bereich in den Dialog treten.

Eine weitere wichtige Aufgabe im Bereich Risikomanagement ist die Beurteilung der Mieterbonität, wenn es darum geht, neue Mieter ins Portfolio aufzunehmen. Hierbei werden Fakten und Zahlen sowie die Unternehmensgeschichte des potenziellen Mieters genau analysiert. Dieser Vorgang geht ebenfalls Hand in Hand: Ergeben sich aus der Prüfung Compliance-relevante Themen? Notwendig dafür ist ein vertrauensvolles Arbeiten im Sinne einer „Qualitätssicherungsfunktion“. Mit anderen Worten: Es entsteht eine strategische Unterstützung des Managements und eine operative Unterstützung des Tagesgeschäfts.

 

Moderne Teamstrukturen bei BEOS

Natürlich ist in erster Linie das Management selbst dafür verantwortlich, sowohl das Risiko seiner Entscheidungen einzuschätzen als auch dafür Sorge zu tragen, dass sich das Unternehmen und die Mitarbeiter konform verhalten. Doch in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, wie wichtig die beiden Funktionen Compliance und Risk aufgrund der Komplexität der einzelnen Bereiche sind. Daher wurden diese bei BEOS konsequent professionalisiert. So wurde 2018 ein eigenes Team für den Bereich Risikomanagement geschaffen. Dieses fungiert zum einen als unabhängiges Back-up, gleichzeitig berichtet es aber auch an den Vorstand. Es dient somit als zentrale Schnittstelle zwischen Business und Management. Das gilt ebenso für den Bereich Compliance, der bis dahin durch das Team Recht, das Team Risikomanagement und weitere Teilteams verantwortet wurde. Auch dort wurde aufgrund der vielfältigen internen und regulatorischen Anforderungen eine zentrale Compliance-Funktion geschaffen.

„Durch die personelle Verstärkung und Neustrukturierung in den vergangenen Jahren können wir als BEOS die komplexen Portfolios und vielfältigen Mieterstrukturen noch effektiver managen. Schließlich sind die baulichen, rechtlichen und managementbezogenen Herausforderungen in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was natürlich auch die Anforderungen an die Bereiche Risikomanagement und Compliance größer werden ließ.“

- Holger Matheis

 

Unterstützung, keine Kontrolle

Die Aufgabe des Risikomanagements ist die Unterstützung und Beratung bei allen risiko-relevanten Themen. Beispielsweise bei Zahlungsschwierigkeiten von Mietern in Form einer transparenten und unabhängigen Risikoeinschätzung. Falls ein Projektleiter das Gefühl hat, ein Mieter wolle nicht zahlen, bekommt der Bereich die Informationen über die Rahmenbedingungen: Wie lange läuft der Mietvertrag, wie war das bisherige Zahlungsverhalten, gibt es Rechtsstreitigkeiten? Auf Grundlage dieser Kriterien wird eine Handlungsempfehlung erarbeitet und der Risikomanager berät den Projektleiter, wie er handeln könnte.

Somit unterstützen die Experten aus den Bereichen Risk & Compliance die Mitarbeiter und das Management beim Erreichen der gesetzten Ziele. Es geht nicht darum, die Kollegen zu „kontrollieren“, sondern sie in ihrer eigenverantwortlichen Arbeit zu bestärken. Sie stehen als Berater in sämtlichen Punkten des Immobilienzyklus zur Verfügung. Damit ergänzen sich die Mitarbeiter mittels ihrer Expertisen gegenseitig und schaffen einen Mehrwert für sich und für das Unternehmen.

 

Mit freundlicher Empfehlung

Martin Czaja
Sprecher des Vorstands

Holger Matheis
Vorstand