30. Oktober 2019

„Industrial meets Nürnberg“ im West’N

Wie viel Nachverdichtung ist sinnvoll und wann resultiert aus effizienter Flächennutzung ein Gefühl von Enge? Dieser Frage ging BEOS-Projektmanager Patrick Ibler bei der gemeinsamen Veranstaltung mit JLL „Industrial meets Nürnberg“ auf den Grund. Zunächst präsentierte JLL den rund 80 Gästen aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zur fränkischen Metropolregion. Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas referierte zudem zur Flächenentwicklung in Nürnberg. Flankiert wurde das Event von Speis und Trank mit Bezeichnungen wie „wandelbar“. Als „wandelbar“ im besten Sinne lässt sich auch die Location bezeichnen: Das West’N bot die perfekte Kulisse für eine erfolgreiche Veranstaltung.

Von der Produktionshalle für Telefonbücher zum modernen Gewerbestandort

Nach der Insolvenz der Willmy PrintMedia Druckerei hatte BEOS das Areal in der Nürnberger Vershofenstraße 10 Ende 2018 für eine deutsche Investorengruppe erworben. Hier, im West’N, zeigt BEOS einmal mehr auf, wie durch moderne Flächenkonzepte und eine durchdachte Nachverdichtung vorhandene Potenziale gehoben werden können. Wo von 1997 bis 2018 Telefonbücher gedruckt wurden, entsteht jetzt auf rund 22.500 m² Grundstücksfläche ein moderner Gewerbepark. Dabei steht der Grundsatz „überlegt und nutzerorientiert“ im Fokus. In der Region werden überwiegend Hallenflächen nachgefragt, Büronutzungen sind eher zweitrangig. Nichtsdestotrotz wird bei der Entwicklung des Objekts darauf geachtet, dass sämtliche Flächen flexibel gestaltet werden und somit den individuellen Anforderungen der jeweiligen Nutzer angepasst werden können – und das schnell und unkompliziert.

BEOS-Projektmanager Patrick Ibler zeigte beim Event „Industrial meets Nürnberg“, wie durch Nachverdichtung zukunftsfähige Flächen entstehen

Simple Gebäudestrukturen für komplexe Ausbauten

Im West’N können sämtliche Flächen flexibel als Hallen- und Büroflächen genutzt werden, Mezzaninflächen eingeschlossen. Letztere verfügen über eine erhöhte Bodentraglast von einer Tonne pro Quadratmeter, sodass sie neben der klassischen Büronutzung auch für Fertigungs-, Forschungs- und Entwicklungszwecke infrage kommen. Die flexibel anmietbaren Flächengrößen liegen zwischen 1.000 und 6.000 m², wobei sich das Prinzip der „FlexFlächen“ in der Aufteilung fortsetzt: Diese sind so konzipiert, dass Mieterwünsche passgenau umgesetzt werden können. Um einen echten Mehrwert für Mieter und deren Mitarbeiter zu schaffen, verfügen sämtliche Flex-Space-Einheiten über eine Loggia beziehungsweise Dachterrasse, wodurch die Aufenthaltsqualität erhöht wird. Die Fertigstellung ist für Anfang 2021 geplant.